Brentanos, Bahnhofsgrün, Biochemie, Brutalismus, Bauhaus, Bauen im Bestand. Rödelheim.
Treffpunkt 18.00 vor dem S-Bahnhof Rödelheim Baruch Bachwitz Platz. Die Führung endet im Salon Schlitz Dauer ca 2 Std. Kostenlos.
Bahnhofgrün ist der Name der vom BUND gestalteten Wiese an der S Bahnstation. Auguste Oberwinterhaus Brutalismus mit Backsteinen Rollstuhlgerechte Wohnungen etc. Brentano, Bettine von Arnim Petrihaus, Atelier-Saal für Musik, Brentanopark und mitten drin der „Neues Bauen“ Pavillion von Eugen Kaufmann (siehe auch Pavillon Huthpark der renoviert wurde) als Biologie Klassengebäude mit Schulgarten. Brentanobad – und die Finazierung des neuen Bauens. Naturbühne der Brentanos auf der kleinen Insel. Dann geht es weiter zum Wöhlerhaus. Anton Wöhler war Mitbegründer der Polytechnischen Gesellschaft, Erfinder der Bundesgartenschau, Initiator des Palmengartens. Es betrieb einen Forschungs Bauernhof. Sein Sohn Friedrich Wöhler ist mit Liebig der Begründer der Biochemie. Er entwickelte den ersten nichtorganischen Stoff der sonst nur im Körper organisch vorkam, den Harnstoff. Entwickelte Düngemittel,sowie ein Verfahren um aus Bauxit Aluminium herzustellen.Das Biedermeierhaus war Wohnprojekt und wurde dann siehe Mietshäuser Sydikat von den Bewohnern gekauft. Torpedowerke Rödelheim Umbau von Fabrikhallen in Büros Gewerbe für Agenturen, dann Umbau in Eigentums und Mietwohnungen. Salon Schlitz, Siebziger Jahre Friseursalon. Soundtrack: Rödelheim Hartreim Projekt. Mit der erste Deutschsprachiger Rap (Wenn es nicht hart ist, ist es nicht das Projekt).
Gedicht zur Führung und überhaupt für Architekturführungen
Betina von Arnim
Auf diesem Hügel überseh ich meine Welt
Auf diesem Hügel überseh ich meine Welt!
Hinab ins Tal, mit Rasen sanft begleitet,
Vom Weg durchzogen, der hinüber leitet,
Das weiße Haus inmitten aufgestellt,
Was ist’s, worin sich hier der Sinn gefällt?
Auf diesem Hügel überseh ich meine Welt!
Erstieg ich auch der Länder steilste Höhen,
Von wo ich könnt die Schiffe fahren sehen
Und Städte fern und nah von Bergen stolz umstellt,
Nichts ist’s, was mir den Blick gefesselt hält.
Auf diesem Hügel überseh ich meine Welt!
Und könnt ich Paradiese überschauen,
Ich sehnte mich zurück nach jenen Auen,
Wo Deines Daches Zinne meinem Blick sich stellt,
Denn der allein umgrenzet meine Welt.




