Salon Schlitz – Retro Design for Future

Logos aller Förderer
***31.07.2026 ***
Finissage „Our Eden Lost“ (Installation) von Elizabeth Coleman-Link  
Die Mixed-Media-Künstlerin (UK/D) entwickelt ihre Konzepte für ortsspezifische Installationen und Ausstellungen. Sie arbeitet mit Vintage-Fotografien, Malerei, Collagen, auf Textilien gestickte Zitate und eigene Gedichte sowie Lichtprojektionen und Installationen.
Ihre Arbeit untersucht die Verbindung unserer persönlichen und kollektiven Geschichte.

***07.08.2026 ab 19 Uhr 30 Vernissage Jim Avignon***
Zeichenshow & Disco

Salon Schlitz „Retro Design for Future“ Programm August 2026
Im Rahmen der World Design Capitale 2026

Samstag 1.8. 15.00 –19.00                                                                              Siebdruck Workshop Textil mit Kerstin Lichtblau.
T-Shirts und Textilien mitbringen Vorlagen zeichnen und ausschneiden und dann drucken. Ein kostenloser Upcycling Workshop.

Freitag 7.8. 19.30 – 23.00                                                                        
     Jim Avignon 5Minute Portrait
Jim Avignon bezeichnet sich selbst als schnellster Maler der Welt. Er verkörpert das „Lebensgefühl der Generation Techno“. Pop Art vom feinsten.  Mit der Aktion der Fünf Minuten Porträts, zeigt er bei der Word Design Capitale 2026, wie Kunst, Design einen „Flow“ bilden. DJane Miss Tulla Trash. Kuratiert und initiiert vom Kunstlabor Trashland, Kronberg, von Miss Tulla Trash.


Freitag 7.8. gleichzeitig ab 19.30                                                                                      
ACT NOW Ausstellung Kerstin Lichtblau
ACT NOW! Eine Ausstellung von Kerstin Lichtblau und den Augenmädchen. Salon Schlitz, eine Zeitkapsel in die sich die Augenmädchen-Bilder einfügen.  Die wehenden Haare bekommen eine neue Bedeutung! All diese Mädchen, mit ihren großen Augen? Es sind Wesen der fremden, vertrauten Welt der Augenmädchen. Zu sehen bei den Veranstaltungen bis 26.9.26.

Donnerstag 13.8. 18.00                                                                                                     Führung Rödelheim West Vom Jugendstil zum Rechenzentrum.
Mit Michael Bloeck.
Im westlichen Teil von Rödelheim mit Wohnbebauung und großen Industriegebiet, lässt sich exemplarisch die Entwicklung von Wohnen, Arbeit und Gewerbe ablesen. Sowohl architektonisch als auch vom Design sowie Sozio-kulturell.   Barrierefrei!                                          Treffpunkt Rödelheim Bahnhof West, Arthur Stern Platz vor dem Rewe. Kostenlos.
 
 
So. 16.8. und So.13.9.2026  16.00–19.30 Uhr  Gastveranstaltung:                                                                              
Performance „Sushi-Kochkurs Vegan“ Sushi-Torte für ihre Liebsten. Hiroko Takahashi.
In dieser partizipativen Kochkurs-Performance auf Deutsch wird von einer gebürtigen Japanerin Hiroko Takahashi vegane Sushi-Kochkunst beigebracht. Wir tauschen Geschichten, Zutaten oder Utensilien aus. Mit Reis, Gemüse und Algen zaubern wir leckeres gerolltes Sushi, genießen Erinnerungen und Visionen und essen gemeinsam. Materialien werden bereitgestellt. Küchenschürzen dürfen mitgebracht werden.      Die verbindliche Anmeldung durch formlose E-Mail an strassenszenen@posteo.de mit Termin-Angabe sowie Überweisung der Teilnahmegebühr von 50 / 30 Euro (Ermäßigung) an Hiroko Takahashi (IBAN: DE90 1001 0010 0635 2361 21 BIC: PBNKDEFF). Begrenzte Teilnehmerzahl. Auf Bestätigung achten.

Fr. 21.8.   ab 19.30                                                                                       Vernissage  FensterSCHAU Mrs. Velvet G.Oldmine 
 Von Jamaika, London nach Frankfurt. Eine Künstlerische Position zwischen Fluxus und Dada. Textilien, Texte, Alltagsgegenständen und Fundobjekte. Ein Schaufenster mit humorvoller Leichtigkeit und gesellschaftlicher Relevanz. Kunst im urbanen Alltag. Die Installation ist 24/7 bis 26.9. im Schaufenster zusehen.

Sa. 22.8.2026 ab 19.30                                                                   Lesung mit Musik „Grammatik einer Wellenlänge“ Hiroko Takahashi (Lyrik) Markus Wach (Musik)  
 Lyrik trifft Musik. Eine spannende Begegnung zwischen gesprochener und vom Klang gestreichelter Kunst. Die Lyrikerin Hiroko Takahashi trägt ihre Gedichte vor und der Multiinstrumentalist Markus Wach spielt seine Weltmusik. Das Themenspektrum reicht von philosophischen Gedanken, Alltagssituationen, Sinneswahrnehmung, Einklang mit der Natur bis hin zur Gesellschaftspolitik. Die beiden Künstler*innen nähern sich auf ihre Art und Weise den Themen Menschheit, Kollektivität und soziale, geistige sowie seelische Gemeinschaft. Eine Gastveranstaltung.

Samstag den 29.8 ab15.00                                                                                                                                               Küchen-Litho Workshop mit Sandra Li
Die Künstlerin zeigt wie zu Hause möglich ist, diese alte Drucktechnik als DIY umzusetzen, Mitzeichnen, drucken und staunen

 
Alle Veranstaltungen außer dem Kochkurs sind kostenlos. Der 70er Jahre Friseursalon kann besichtigt werden. Um Spenden wird gebeten.
 

Texte Die Akteure und Michael Bloeck. Fotos Sandra Li Design Prospekt Sandra Li

Am alten See 06, mitten in Frankfurt-Rödelheim befindet sich ein außergewöhnliches Zeitdokument: ein Friseursalon im nahezu vollständig erhaltenen Originalzustand der 1970er Jahre. Von der Theke über die ikonischen Trockenhauben bis hin zu Möbeln, Tapeten und Originalobjekten ist der Salon ein authentisches Design-Kleinod mit einzigartiger Atmosphäre

Das Projekt ist eine Initiative des Kulturnetz Frankfurt e.V. im Rahmen der World Design Capital Frankfurt Rhein Main 2026 und mit der freundlichen Unterstützung der Polytechnischen Gesellschaft. Die Eigentümer stellen den Raum temporär als kulturellen Experimentierraum zur Verfügung – ein Pop-up-Format, das Retro-Design mit zeitgenössischer Kultur verbindet.

Für weitere Informationen, schreibt uns gerne an info@kulturnetz-frankfurt.de!

Juni und Juli siehe Archiv.

Salon Schlitz. Retro Design for Future.

Ein Rödelheimer Projekt wird Teil der Welt Design Hauptstadt 2026.

Mitten in Frankfurt-Rödelheim verbirgt sich ein außergewöhnliches Zeitdokument: der Friseursalon Schlitz, nahezu vollständig erhalten im Originalzustand der 1970er Jahre. Von der Theke über die charakteristischen Teleskop-Wandtrockenhauben bis hin zu Waschbecken, Tapeten, Möbeln und originalen Werbeobjekten wie dem Wella-Friseur-Aschenbecher – dieser Ort ist ein authentisches Design-Kleinod mit einzigartiger Atmosphäre.

Salon Schlitz Retro Design for Future ist ein Projekt des Kulturnetz Frankfurt e.V. im Rahmen des World Design Capital Frankfurt Rhein Main 2026. Die Architekten und Eigentümer stellen den Salon dem Verein als temporären Kulturraum zur Verfügung. Unter diesem Titel entsteht hier ein experimentelles Pop-up-Format, das Vergangenheit und Zukunft miteinander verbindet: Renovieren und Erhalten mit allen alten Materialien statt Abriss und Neubau. Gemeinwohl orientierte Nutzung, Kultur statt Kommerz sind die Ziele der Gestaltung, des Designs.

Perspektivisch soll der Salon als offenes, demokratisches Stadtteil-Kulturzentrum etabliert und langfristig erhalten werden.

Geplant ist ein vielseitiges Programm aus Veranstaltungen und Workshops: Lesungen und Performances. Kunstaustellungen, Stadtführungen zum Thema Stadtentwicklung Rödelheim, Wohnprojekte, Bauen im Bestand, Natur und Stadt bis hin zu Druckgrafik-Vorführungen wie Siebdruck und Monotypie. Ergänzt wird das Angebot durch DIY- und Upcycling-Workshops sowie öffentliche Besichtigungen des einzigartigen Interieurs. Diskussionsabende zum Thema Bauen im Bestand sowie demokratische Wohnformen und Stadtentwicklung sind eingeplant.

Salon Schlitz Retro Design for Future versteht sich als Ort der Zwischennutzung mit nachhaltiger Perspektive – ein lebendiger Treffpunkt für Kunst, Design, Austausch und gemeinschaftliche Gestaltung im Quartier. Ziel ist es, den historischen Salon als kulturellen Raum zu sichern und zugänglich zu machen.

Salon Schlitz Retro Design for Future verbindet Designgeschichte mit Gegenwartskultur – und macht erlebbar, wie aus einem Ort von gestern ein Raum für morgen werden kann.